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Gasgeruch Maßnahmen: So handeln Sie richtig

Von Helena Brinkmann

Der Artikel erklärt, wie Sie Gasgeruch erkennen und sofort richtig handeln: Gefährdung einschätzen, Fenster öffnen, offene Flammen und elektrische Schalter meiden, Gaszufuhr abdrehen, Wohnung verlassen und Notruf oder Gasversorger informieren. Dazu gibt es Präventionstipps und eine Checkliste.

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Gasgeruch Maßnahmen: So handeln Sie richtig
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Gasgeruch: Was tun, wenn es zu Hause nach Gas riecht?

Gasgeruch erkennen

Gasgeruch kann auf eine ernste Gefahr hinweisen. Erd- oder Flüssiggas ist von Natur aus geruchlos. Um es wahrnehmbar zu machen, werden ihm stark riechende Stoffe beigemischt. Diese Geruchsstoffe lassen das Gas nach faulen Eiern, Klebstoff oder Knoblauch riechen. Der genaue Geruch hängt vom Energieversorger ab. Die Norm DIN EN ISO 13734 regelt dies. Viele Gasnetzbetreiber bieten Riechproben an. Diese "Duftkarten" helfen, den spezifischen Gasgeruch zu erkennen. Reiben und riechen Sie an diesen Karten, um sich mit dem Geruch vertraut zu machen. So können Sie im Ernstfall schneller reagieren.

Gasgeruch Maßnahmen: Erste Schritte

Wenn Sie Gasgeruch wahrnehmen, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Panik hilft nicht weiter. Öffnen Sie sofort Fenster und Türen, um für Durchzug zu sorgen. So kann das Gas entweichen. Drehen Sie den Gashahn zu. Der Hauptabsperrhahn befindet sich meist im Keller neben dem Gaszähler. Vermeiden Sie Funken. Ausströmendes Gas kann sich leicht entzünden. Verzichten Sie auf Rauchen und vermeiden Sie Funken durch Feuerzeuge, Kerzen oder elektrische Schalter. Auch Türklingeln oder Telefone können Funken erzeugen.

Nachbarn warnen und Hilfe anfordern

Informieren Sie Mitbewohner und Nachbarn über den möglichen Gasaustritt. Klopfen Sie an die Türen, statt zu klingeln oder anzurufen. Alle Bewohner sollten das Gebäude schnell verlassen. Wenden Sie sich an den Gasversorger oder die Feuerwehr. Die Telefonnummer des Gasversorgers finden Sie oft auf dem Gaszähler. Rufen Sie nicht aus dem Gebäude heraus an, sondern erst draußen und aus sicherer Entfernung. Speichern Sie die Telefonnummer des Bereitschaftsdienstes Ihres Gasversorgers im Handy, um schnell darauf zugreifen zu können.

Vorbeugende Maßnahmen

Wer Gas für Heizung oder Warmwasser nutzt, sollte regelmäßig Vorsorge treffen. Eine jährliche Sichtkontrolle der Gasleitung ist ratsam. Alle zwölf Jahre sollte eine Gebrauchsfähigkeitsprüfung durch eine Fachfirma erfolgen. Auch die Gastherme muss regelmäßig gewartet werden. Ein Heizungsfachbetrieb sollte dies jährlich übernehmen. So gewährleisten Sie die Sicherheit Ihrer Anlage und minimieren das Risiko eines Gasaustritts.

Die Rolle der Aktion Das sichere Haus (DSH)

Die Aktion Das sichere Haus (DSH) weist auf die Gefahren von Gasgeruch hin. Mehr als 15.500 Menschen sterben jährlich durch häusliche Unfälle. Die DSH informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Ihr Ziel ist ein besserer Unfall- und Gesundheitsschutz für alle. Die DSH bietet wertvolle Informationen und Tipps, um das eigene Zuhause sicherer zu machen.

Fazit: Gasgeruch ernst nehmen

Gasgeruch ist ein ernstes Warnsignal. Er kann auf ein Leck in der Gasleitung hinweisen. Explosionen oder Brände können die Folge sein. Daher ist es wichtig, den Geruch frühzeitig zu erkennen und schnell zu handeln. Nutzen Sie die "Duftkarten" der Gasnetzbetreiber, um sich mit dem Geruch vertraut zu machen. Befolgen Sie die beschriebenen Gasgeruch Maßnahmen, um sich und andere zu schützen. Regelmäßige Wartung und Kontrolle der Gasinstallationen sind unerlässlich. So minimieren Sie das Risiko und sorgen für ein sicheres Zuhause.

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